CroVoc- Dein Deutsch- Kroatische Lernportal

CroVocDein Lernportal für die kroatische Sprache

Kroatisches Schulnotensystem

10.09.2014 - AndrejAdministrator
Gut oder ausreichend, das ist hier die Frage.

Auch wenn möglicherweise die Schulzeit für manch einen Crovi länger her ist, möchte ich euch in diesem Blogeintrag über das kroatische Schulnotensystem informieren: Dieses ist nämlich anders als das deutsche Notensystem.

Im kroatischen Schulsystem gibt es nicht wie im deutschen sechs Noten, sondern nur fünf. Diese sind 5 (odličan/izvrstan - ausgezeichnet), 4 (vrlo dobar - ziemlich gut), 3 (dobar - gut), 2 (dovoljan - genügend) und 1 (nedovoljan - ungenügend). Dieses Schulnotensystem ist in allen ehemaligen Ländern Jugoslawiens gültig.

Bestimmt ist euch aufgefallen, dass im Kroatischen die Note 5 die beste Note ist und daher der deutschen Note „eins“ entspricht.

Lasst euch nicht verwirren, wenn ein kroatischer Schüler zu euch sagt, dass er eine „pet“ bekommen hat. Erschreckt nicht, sondern lobt ihn, er hat wohl sein Bestes gegeben. Oder hat einfach gut geschummelt, das kann man nämlich wie in Deutschland auch an kroatischen Schulen gut.

Das Schulzeugnis

Die Bilder in diesem Blogeintrag zeigen ein kroatisches Zeugnis.

Dieses ist ein kleines Buch, das an jedem Halbjahres- und Schuljahresende abgegeben und von dem/der Klassenleiter/in per Hand ausgefüllt wird. Die Klassenleiter tragen ein, welche Fächer man belegt und abgeschlossen hat. Außerdem werden zu jedem Schüler ein, zwei kurze Sätze verfasst, die sein besonders Engagement beschreiben sollen. Kroatische Klassenleiter scheuen sich übrigens nicht davor, auch Zweitklässlern die Unpünktlichkeit aufs Zeugnis zu schreiben.


Und hier noch zum Schluss ein vollständig ausgefülltes Zeugnis der dritten Klasse. Ich würde mal sagen: In die vierte Klasse versetzt!


Welches Schulnotensystem gefällt euch besser? Und würdet ihr auch in Deutschland ein Zeugnisbuch einführen?

Bis bald auf CroVoc!

Kommentare

#1 - 29.07.2016, 11:25
Hallo,

die Bilder sind nicht sichtbar.

Gruß,
Simon

Artikel kommentieren